
Die Cursillo-Bewegung hat ihren Ursprung im Jahr 1949 auf Mallorca, Spanien. Dort entwickelte sich der Glaubenskurs „Cursillo de Cristiandad“ aus den Vorbereitungskursen auf die Jugendwallfahrt nach Santiago de Compostella.
„Cursillo de Cristiandad“ bedeutet übersetzt „Kleiner Kurs vom Christsein“ und möchte in drei heilsame Begegnungen führen: in die Begegnung mit sich selbst, in die Begegnung mit Jesus Chrsitus und in die Begegnung mit der Gemeinschaft der Christen.
Ab den 1950er Jahren verbreitete sich der Cursillo und damit die Cursillo-Bewegung von Spanien aus in verschiedenen lateinamerikanische Ländern, nach Nordamerika und nach Asien und Ozeanien; ab den 1960er Jahren auch nach Westeuropa.
In Deutschland ist die Cursillo-Bewegung seit 1961 mit Zustimmung der deutschen Bischöfe aktiv. Aus Treffen auf nationaler Ebene bildete sich, anerkannt durch die Bischofkonferenz, im Jahr 1973 die Cursillo Arbeitsgemeinschaft Deutschland (CAD).
Die Cursillo-Bewegung ist als Erneuerungsbewegung in der Katholischen Kirche anerkannt und geschätzt. Sie ist eine Geistliche Bewegung, ein geschwisterliches Zusammenwirken von Laien und Priestern auf ehrenamtlicher Basis. Seit 2004 besitzt sie die offizielle päpstliche Anerkennung.
Die Cursillo-Bewegung ist auf allen Kontinenten beheimatet und Cursillos werden in vielen Sprachen gehalten. Und die Cursillo-Bewegung ist mit vielen anderen Geistlichen Bewegungen vernetzt.
Kontakt:
Cursillo Arbeitsgemeinschaft Deutschland (CAD) Nationalsekretariat
c/o Michael Kuczera
Segelfliegerdamm 40
12487 Berlin
Tel.: +49 30 631 4868