
Gemeinschaft
Caritas Christi ist ein Säkularinstitut päpstlichen Rechts für Frauen, das 1937 von Juliette Molland und dem Dominikaner Joseph-Marie Perrin in Marseille gegründet wurde. 1955 wurde Caritas Christi als Säkularinstitut päpstlichen Rechts anerkannt. Die Mitglieder leben ohne institutseigenes Haus und bleiben in ihrem Beruf und in ihrem gewohnten Lebensumfeld. Die Mitglieder der Gemeinschaft suchen miteinander nach Wegen, den Anspruch des Evangeliums und der Christusnachfolge immer besser zu erkennen und im Sinne ihrer Lebensregel zu verwirklichen.
Spiritualität
Das Leben ohne äußeres Kennzeichen der Berufung, praktisch „verborgen unter dem Blick des Vaters und IHN zu lieben und dahin zu wirken, dass ER geliebt wird, ganz hingegeben für seine Kirche“, ist ein wesentliches Merkmal des geistlichen Weges in CARITAS CHRISTI. Voraussetzung für diesen Weg ist die konsequente kontemplative Ausrichtung. Die Mitglieder leben kontemplativ, d.h. im Bewusstsein der ständigen Gegenwart Gottes. Was sie in der Verbundenheit mit dem göttlichen Vater und seinem menschgewordenen Sohn in Gebet und Meditation erfahren, fließt in ihr Tun. Deshalb ist ein kontemplatives Leben auch immer apostolisch, auch in Alter und Krankheit, wenn keine äußeren Werke mehr möglich sind.
Evangelische Räte
Die Mitglieder von CARITAS CHRISTI leben eine am Evangelium und an der Lehre der Kirche orientierte Spiritualität, um mit ihrem Leben Zeugnis für Jesus Christus zu geben. Sie versprechen Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam.
Das Aufnahmealter liegt zwischen 20 und 50 Jahren.
Die Patronin der Gemeinschaft ist Katharina von Siena.
Nationalverantwortliche:
Christel Christnach
Löwenburgstraße 21
50939 Köln
Tel.: 0221- 46 15 01