Fokolar-Bewegung

von

Fokulare

Begegnung – Dialog – Gemeinschaft.   Die Fokolar-Bewegung

Die Fokolar-Bewegung gehört zu den geistlichen Aufbrüchen, die vor allem im letzten Jahrhundert in den christlichen Kirchen entstanden sind. Ihre Ursprünge gehen auf das Jahr 1943 in Trient zurück. Inzwischen ist sie in mehr als 180 Ländern der Welt vertreten.

Ihr Ziel ist es, den Geist der Einheit und Geschwisterlichkeit verstärkt in Kirche und Gesellschaft und in alle Bereiche des menschlichen Lebens hineinzutragen.

Das Wort „focolare“ kommt aus dem Italienischen, heißt so viel wie Herdfeuer und erinnert an die Wärme und Geborgenheit einer Familie. So nannte die Trientner Bevölkerung die erste Gruppe um die Gründerin Chiara Lubich.

Der geistliche Weg der Fokolar-Gemeinschaft ist geprägt von der grundlegenden Erfahrung: Gott ist Liebe (1 Johannes 4, 8). Die verbindende Erfahrung: Er liebt uns über alles und macht uns fähig, persönlich und konkret darauf zu antworten.

Die Fokolar-Spiritualität ist der gegenseitigen Liebe, dem Neuen Gebot Jesu verpflichtet. Die Heilige Schrift ist die Quelle, aus der ihre Mitglieder auch im Alltag Kraft schöpfen. Sie verstehen sich nicht als Einzelkämpfer – sie sind gemeinsam mit anderen auf dem Weg.

Die geistliche Präsenz Christi, da wo Liebe gelebt und gegenseitig wird, entdecken sie immer wieder als das nachhaltigste Glaubenszeugnis, das unsere Gesellschaft verändern und auf gute Weise mitgestalten kann. Diese Liebe befähigt zu Dialog und solidarischer Gemeinschaft mit vielen Menschen.

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